Eine Lebensversicherung kann zur täglichen Bürde werden, wenn man nicht mehr weiß, wie man die monatlich anfallenden Beiträge finanzieren soll. In diesem Falle sehen viele nur einen Ausweg: Die Kündigung. Aber es gibt Alternativen:
Zuerst einmal ist es nicht ratsam eine Lebensversicherung überhaupt zu verkaufen, da man am Anfang der Laufzeit mehr einbezahlt, als man raus bekommen würde. Wer sich nur einem “kurzzeitigen” finanziellen Engpass gegenüber sieht, sollte die Lebensversicherung lieber einfrieren. Damit fallen die monatlichen Beiträge weg und die Versicherung ruht. Der Vertrag an sich aber bleibt bestehen, so dass man diesen wieder aufleben lassen kann, wenn es die finanziellen Mittel erlauben.
Auch wer unbedingt schnelles Bargeld braucht, sollte von einer Kündigung Abstand nehmen. Es empfiehlt sich der Verkauf der Versicherung, was immernoch einen kleinen Gewinn von bis zu vier Prozent abwirft. Für eine Lebensversicherung nicht viel - aber besser als nichts.
Um den Ankauf von Lebensversicherung hat sich ein regelrechter Markt entwickelt mit einem Volumen von mittlerweile weit über 1 Mrd. Euro. Diese Aufkäufer sichern sich durch die Übernahme der Policen die Überschussbeteiligungen. Allerdings wissen rund 80% der Deutschen nicht, dass es die Möglichkeit gibt, die eigene Lebensversicherung zu verkaufen.

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