Mehrbelastung durch Impfstoffe

Die Gesetzlichen Krankenkassen mussten im vergangenen Jahr einen erheblichen Anstieg der Ausgaben für Impfstoffe verzeichnen. Die Mehrbelastung gegenüber dem Vorjahr betrug rund 20% und stieg damit auf 1,35 Milliarden Euro.

Zurückzuführen sei diese Kostensteigerung vor allem darauf, dass die Gesetzlichen Versicherer seit dem letzten Jahr den Präventionsgedanken stärker fokussieren. So haben auch die Gesetzlichen Versicherer mittlerweile erkannt, dass sich mittelfristig die Ausgaben verringern lassen, wenn die Versicherten umfassend Vorsorge betreiben.

Insbesondere neue Impfstoffe, wie z.B. die sog. HPV-Impfstoffe, welche das Risiko an Gebärmutterkrebs zu erkranken, erheblich senken, trugen zu dieser Kostensteigerung bei. Darüber hinaus wurden zahlreiche neue Impfstoffe auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) in den Leistungskatalog der GKV aufgenommen, darunter auch die HPV-Impfstoffe.

Als direkte Folge des gesteigerten Präventionsgedankens wurden im Jahr 2007 rund acht Millionen Impfungen mehr als im Vorjahr verteilt.

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