Wenn die Vergangenheit uns eines lehrt, dann das: Je schärfer Politiker dementieren und zurückweisen, desto näher sind die ausschlaggebenen Behauptungen an der Wahrheit dran.
Diesmal hat die Bundesregierung Prophezeiungen vieler Wirtschaftexperten zu Erhöhung der Krankenkassenbeiträge zum Start des Gesundheitsfonds am 01.01.2009 scharf abgewiesen. Die Experten rechnen mit einer Beitragserhöhung auf rund 15%, was für die meisten gesetzlich Versicherten eine ordentliche Mehrbelastung bedeuten würde.
Diese Schätzungen hat eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums nun als “unseriös” und “Panikmache” dementiert.
Zugleich verwies das Ministerium auf das Sonderkündigungsrecht der Versicherten hin, welches bei Beitragserhöhung greift.
Da mit Start des Gesundheitsfonds bundesweit aber ein einheitlicher Beitragssatz für alle Kassen gilt, erscheint dieser Hinweis aus dem Bundesministerium allerdings wenig hilfreich.

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