Auslandskrankenschutz im Urlaub

Ob Beinbruch, Blinddarmentzündung oder Herzinfarkt…krank sein kann sehr teuer werden wenn es einen im Urlaub trifft. Damit es zum physischen Leid nicht auch noch zusätzlich zur finanziellen Katastrophe kommt, sollte man vorsorgen und eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung abschliessen.

Diese ist unverzichtbar, denn die gesetzlichen Krankenversicherer zahlen nicht den eventuell benötigten  Rücktransport aus dem Ausland. Auch richtet sich der Umfang der bezahlten Leistungen bei Behandlungen vor Ort nach den Bestimmungen des Reiselandes, wenn man sich ausserhalb der EU aufhält. Meist bleibt der Kranke auf einem Teil der Kosten sitzen. Nur die privat Versicherten haben das Problem mit den Behandlungskosten nicht, ihr Versicherungsschutz gilt weltweit. Jedoch ist die Zahlung des medizinisch notwendigen  Rücktransportes auch hier nicht immer garantiert. Das Ausfliegen aus Asien kann bis zu 100.000 Euro kosten, aus der als Urlaubsziel beliebten Karibik immerhin 60.000 Euro und selbst von Mallorca kostet ein Rücktransport bis zu 10.000 Euro.

Die Zusatzversicherung ist jedoch einfach zu bekommen und nicht teuer. Oft kann ein Vertrag auch schon online abgeschlossen werden. Für unter 20 Euro sind auch bereits Familienversicherungen zu bekommen. Empfohlen wird bei der zusätzlichen Auslandskrankenversicherung ein Tarif ohne Selbstbehalt, insbesondere weil sich diese zu dem Tarif mit Selbstbehalt auch kaum beitragsmäßig unterscheiden.

Insbesondere der „erleichterte Rücktransport“ sollte beachtet werden, denn es gibt Unternehmen, die auch Transportkosten zahlen, die nicht „medizinisch notwendig“ sind sondern auch welche die als  „sinnvoll und vertretbar“ zu begründen sind. Denn die meisten Urlauber wollen auf dem schnellsten Weg nach Hause, wenn sie erkranken.

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