Barmer und Gmündener Ersatzkassen fusionieren

Die Barmer Ersatzkasse und die Gmündener Ersatzkasse (GEK) wollen sich zusammenschliessen und so die größte deutsche Krankenkasse werden. Insgesamt wäre die Barmer, die die GEK mit unter ihr Dach nimmt, dann 8,7 Millionen Versicherte stark. Der endgültige Zusammenschluss ist zum 1. Januar 2010 geplant. Verhandlungen der Gmündener mit der DAK und Techniker Krankenkasse scheiterten. GEK-Chef Rolf-Ulrich Schlenker begründet die Fusionierung mit dem verschärften Wettbewerb seit dem Gesundheitsfonds. Die Krankenkassen werden regelrecht dazu gezwungen größer und stärker am Markt zu werden um ihr Budget aus dem Fonds zu erhöhen. Der Zusammenschluss der beiden Krankenkassen sei ein Meilenstein in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Auch sei durch diesen Verbund gesichert, dass zum 1. Januar 2010 keine Zusatzbeiträge erhoben werden. Ein Vorteil der Gmündener ist das junge Durchschnittsalter der Versicherten von 39 Jahren und ein überdurchschnittliches Einkommen. Nach dem Zusammenschluss kommen die Barmer/Gmündener auf einen Marktanteil von 15 Prozent.

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