Schweinegrippe-Impfstoff wird ins Ausland verkauft

Noch vor einigen Wochen war die Panik groß in der Bevölkerung. Kritische Stimmen wurden laut, weil nicht genügend Impfstoff zur Verfügung stand und wohlmöglich nicht alle Bundesbürger zeitnah geimpft werden können gegen die sich ausbreitende Schweinegrippe. Doch auch kritische Stimmen wurde laut gegen den Impfstoff. Doch die Hysterie scheint abgeflaut zu sein. Bisher haben sich nur 5 % der Bevölkerung gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Selbst die Risikoberufsgruppen wie Ärzte und Pflegepersonal sind nur zu 15% geimpft. Die Bundesländer haben sich jedoch für 30% der Bevölkerung mit Impfstoff ausgestattet. Überschüssiger Impfstoff soll daher ins Ausland verkauft werden. Insbesondere die Ukraine hat bereits Interesse bekundet. Eine Entwarnung bezüglich der Schweinegrippe will Gesundheitsminister Rösler jedoch nicht aussprechen. Grippenerkrankungen verlaufen meist in Wellen. Er appelliert erneut, sich impfen zu lassen. Fast 200.000 Menschen sind bisher in Deutschland an der Schweinegrippe erkrankt, rund 86 von ihnen starben an ihr. Die Schweinegrippe-Impfung wird üblicherweise von den Krankenversicherungen übernommen.

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