Generika entlasten Gesetzliche Krankenkassen

Im letzten Jahr konnten die Gesetzlichen Krankenkassen durch die vermehrte Nutzung von Generika fast 8 Milliarden Euro einsparen. Generika genießen von deutschen Ärzten inzwischen mehr Vertrauen. Im Jahr 2009 waren 62% der verschriebenen Medikamente, die zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung gingen, Generika. Damit steigerte sich die Verwendung dieser Medikamente um mindestens einen Prozentpunkt.

Insgesamt wurden letztes Jahr 422 Millionen Generika an die Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherungen ausgegeben. Der durchschnittliche Apothekerabgabepreis lag bei ca. 19,12 Euro und ist damit nur halb so teuer wie die vergleichbaren Erstanbieterprodukte.

Es besteht jedoch weiterhin ein großes Einsparungspotenzial. Immer noch wurden durch Ärzte 100 Millionen Kassenrezepte mit patentfreien Erstanbieterprodukten verschrieben. Die nicht ausgeschöpften Effizienzreserven liegen bei fast 2 Milliarden Euro.

Der Verein Pro Generika e.V. schlägt deshalb vor, dass mindestens 85% der verschriebenen Medikamente Generika sein sollen und dies als gesetzliche Generikaquote festgelegt werden soll. Außerdem solle in Zukunft auf Rabattverträge verzichtet werden.

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