Nach Berichten des Nachrichten-Magazins “DER SPIEGEL” soll der bundesweit einheitliche Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen ab Anfang 2009 bei 15,6 % des Jahresbruttogehaltes liegen.
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Nur noch sechs Monate und dann soll es soweit sein: Der Gesundheitsfond tritt in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt muss dann auch die Entschuldung der Gesetzlichen Krankenkassen abgeschlossen sein.
Wenn die Vergangenheit uns eines lehrt, dann das: Je schärfer Politiker dementieren und zurückweisen, desto näher sind die ausschlaggebenen Behauptungen an der Wahrheit dran.
Ab 2009 wird es ernst. Der Gesundheitsfond startet, die Beiträge aller Kassen werden in diesen fließen, der Fond zahlt dann für jeden Versicherten eine Pauschale zurück. Zugrund liegt ein kassenübergreifender einheitlicher Beitragssatz.
Ein Kernpunkt der Gesundheitsreform war die Versicherungspflicht, also all diejenigen, die bisher nicht versichert waren, zurück in die GKV zu bringen. Der bislang als “großer Wurf” gefeierte Kernpunkt der Reform erweist sich nun immer mehr als Boomerang.
Fast 2 Milliarden Euro gaben gesetzlich versicherte Menschen in Deutschland für Zuzahlungen zu den Medikamenten im Jahr 2006 aus. Im Jahr 2007 ist die Summe der Zuzahlungen bereits auf knapp 1,6 Milliarden Euro gesunken.
Die Privaten Krankenkassen werden in den kommenden Wochen über dreißig Klagen gegen die Gesundheitsreform in Karlsruhe einreichen.
Keine Arbeit, keine Geld, keine Krankenversicherung. Dieses Schicksal trifft statistisch gesehen überwiegend Männer, nur ein Drittel der nicht versicherten sind Frauen. Während im Jahr 1999 nicht einmal 150.000 Deutsche nicht krankenversichert waren, so stieg diese Zahl in den folgenden Jahren immer weiter an. Der Höhepunkt dieser Entwicklung sollte sich - rein statistisch - Anfang 2007 […]
