Nach Berichten des Nachrichten-Magazins “DER SPIEGEL” soll der bundesweit einheitliche Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen ab Anfang 2009 bei 15,6 % des Jahresbruttogehaltes liegen.
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Nur noch sechs Monate und dann soll es soweit sein: Der Gesundheitsfond tritt in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt muss dann auch die Entschuldung der Gesetzlichen Krankenkassen abgeschlossen sein.
Insolvenzen von Krankenkassen kosten viel Geld - die Zeche zahlt bisher der Steuerzahler, weil die Länder in der Verantwortung stehen. Wenn es nach dem Willen des Bundesgesundheitsministeriums geht, dann soll sich genau das bis Anfang 2009 ändern.
Geduld ist eine Tugend und davon müssen gesetzlich Versicherte nach aktuellen Untersuchungen von Wissenschaftlern der Universität Köln reichlich mitbringen.
Hiobsbotschaften sind unsere Rentner ja mittlerweile gewöhnt. Rentenerhöhungen gibt es schon lange nicht mehr, mittlerweile redet man lieber von “Rentenanpassungen” - nicht ohne Grund. Aufgrund der guten Wirtschaftslage soll es in den Jahren 2008 und 2009 eine außerplanmäßige Rentenerhöhung von 1,1% geben. Diese kommt dem Steuerzahlung nun aber anscheinend teurer zu stehen, als die Bundesregierung […]
Wenn die Vergangenheit uns eines lehrt, dann das: Je schärfer Politiker dementieren und zurückweisen, desto näher sind die ausschlaggebenen Behauptungen an der Wahrheit dran.
Ab 2009 wird es ernst. Der Gesundheitsfond startet, die Beiträge aller Kassen werden in diesen fließen, der Fond zahlt dann für jeden Versicherten eine Pauschale zurück. Zugrund liegt ein kassenübergreifender einheitlicher Beitragssatz.
Auch in der PKV sind die ersten Krankenversicherungs-Rückkehrer, die ehemals “Nicht-Versicherten”, eingetroffen. Laut PKV Verband wurden seit Inkrafttreten der Gesundheitsreform vom April 2007 rund 3.300 Rückkehrer verzeichnet.
Ulla Schmidt (Bundesgesundheitsministerin) erwarten nach Einführung des Anfang 2009 geplanten einheitlichen Beitragssatz bei den Gesetzlichen Krankenkassen einen mehrjährig stabilen Beitrag.
Die Gesetzlichen Krankenkassen mussten im vergangenen Jahr einen erheblichen Anstieg der Ausgaben für Impfstoffe verzeichnen. Die Mehrbelastung gegenüber dem Vorjahr betrug rund 20% und stieg damit auf 1,35 Milliarden Euro.
