Anamnese

Die Anamnese dient der Ursachenerfassung von Erkrankungen bei einem Patienten.

Was wird bei einer Anamnese erfragt

Hierbei werden biologisch, psychische und soziale Aspekte berücksichtigt. Die einzelnen Informationen hieraus geben oft Rückschlüsse auf Zusammenhänge und Risikofaktoren.Eine Anamnese wir in der Regel vor einer medizinischen Untersuchung erhoben. Die Anamnese gehört zu der genaueren Differentialdiagnose und schränkt mögliche Diagnosen ein.

Es werden die aktuellen sowie die vergangenen körperlichen Beschwerden aufgenommen sowie aktuelle oder vergangene Einnahmen von Medikamenten. Aber auch Ernährungsgewohnheiten, Berufs- und Freizeittätigkeiten oder Auslandsaufenthalte werden erfasst. Zudem wird das psychische Empfinden und die Stimmungslage sowie von der Norm abweichendes Verhalten in die Analyse mit einbezogen. Doch auch die sozialen Umständen werden bei der Anamnese mit eingezogen

Bei der Eigenanamnese wird der Patient selbst befragt und er soll seine Sicht der eigenen Krankheitsgeschichte schildern.

Bei einer Fremdanamnese wird eine fremde Person aus dem Umfeld befragt die objektiv ihre Sicht der Krankheitsgeschichte des Patienten darstellen soll. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der Patient sich selbst nicht ausreichend mitteilen kann wie bei kleinen Kinder, alte Menschen, geistig verwirrte, behinderte oder bewusstlose Patienten.

Bei der Sozialanamnese wir das soziale Umfeld des Patienten erfasst. In diesem Fall sind Beruf, Familienstatus, Religionszugehörigkeit oder auch Wohnsituation interessant.

 
 
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