Tetanus

Tetanus ist eine schwere Infektionskrankheit die durch sogenannte Tetanusbakterien ausgelöst wird.

Was passiert bei Tetanus

Der gebräuchliche Name Wundstarrkrampf beruht auf die auffällige Erstarrung von Muskeln, wenn eine Infektion eingetreten ist. Die Starre beginnt im Gesichtsbereich und breitet sich dann nach unten auf den ganzen Körper aus. Etwa ein Drittel der Betroffenen sterben an dieser Infektion. Jedoch tritt sie in Deutschland sehr selten auf aufgrund einer guten Durchimpfung. Diese Impfung wird dringend empfohlen und ist muss bei Erwachsenen alle zehn Jahre aufgefrischt werden.

Die Infektion erfolgt durch das eindringen von Tetanusbakterien in eine Wunde. Diese Bakteriensporen vermehren sich und sondern toxische Giftstoffe ab die muskelsteuernde Nervenzellen angreifen und so zu den Verkrampfungen führen. Das Baktrium ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar.

Die Inkubationszeit beträgt zwischen drei Tagen und drei Wochen, ganz selten kann sie auch noch nach mehreren Monaten auftreten. Die Symptome bei Auftreten können grippeähnlich sein wie Mattigkeit, Schwindel, Unruhe, Kopfschmerz, Muskelschmerzen und Schweißausbrüche. Durch eine Kieferklemme kann anschliessend der Mund nicht mehr geöffnet werden und durch die Verkrampfung der Muskel kommt es zu einem grinsenden Gesichtsausdruck. Anschliessend verkrampft die Rückenmuskulatur und zuckende Muskelkrämpfe erreichen die Arme, Beine, Kehlkopf und das Zwerchfell. Diese dauern etwa 1 – 2 Minuten an und werden wie ähnlich bei epileptischen Anfällen durch äussere optische und akustische Reize ausgelöst. Erfolgt keine Behandlung, stirbt der Betroffenen an Erstickung.

 
 
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