Für eine Rückkehr von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Es ist jedoch nicht – wie häufig angenommen – unmöglich, aber mit häufig mit finanziellen Verlusten verbunden. Nicht nur aus diesem Grund sollte ein Wechsel von der PKV in die GKV gut überlegt sein und die persönlichen Beweggründe für diese Entscheidung sollten mit einem unabhängigen, spezialisierten Fachmann besprochen werden, der auf Basis langjähriger Erfahrung und vielfältigen Know Hows die Gründe und Konsequenzen mit der betroffenen Person zusammen abwägen und die individuell beste Lösung erarbeiten kann. Mit seinem privaten Versicherer nicht zufrieden zu sein, muss nicht zwangsläufig und allgemein einen Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung zur Folge haben. Sollte das jedoch der ausgesprochene Wunsch des Kunden sein, dessen Einkommen liegt jedoch über der Beitragsbemessungsgrenze (derzeit 49.950 € brutto), hieße ein Weg zurück in die GKV konkret Gehaltsverzicht oder die zeitweise Umstellung auf einen Teilzeitjob. Von Seiten des Arbeitnehmers muss belegt werden ein volles Jahr unter der Pflichtgrenze zu verdienen. Wer nach Ablauf dieses Jahres wieder mehr verdient, kann dann auch in der GKV freiwillig versichert bleiben. Selbstständige oder Freiberufler können sich unabhängig von ihrem Einkommen für PKV oder GKV entscheiden. Sind sie privat versichert, reicht es jedoch für einen Wechsel in die Gesetzliche nicht aus, die Einnahmen unter die Pflichtgrenze zu drücken. Sie müssten sich wieder eine hauptberufliche Festanstellung suchen, deren jährliche Einnahmen die Beitragsbemessungsgrenze nicht übersteigen. Für Arbeitnehmer ab dem 55. Lebensjahr ist eine Rückkehr in die GKV nur möglich, wenn sie ihren Job verlieren und auf Hartz 4 angewiesen sind. Anderenfalls ist nur ein Tarifwechsel innerhalb der privaten Versicherung – bspw. auf den Basistarif – möglich. Trotz der scheinbar schwierigen Bedingungen einer Rückkehr in die Gesetzliche, sollte Betroffenen ihr Vertrag mit der privaten Versicherung nicht wie ein auswegloses, lebenslanges Ehegelübde erscheinen. Wichtig an dieser Stelle wird eine umfassende, unabhängige Beratung, da hier mehrere Möglichkeiten und Wege gefunden werden, als durch eigenen Recherche oder die Aussagen der von dem Wechselwunsch betroffenen Versicherer.